21.04.2017 in Topartikel Ratsfraktion

Noch kein Schutz für Radfahrer in der Rennbahnallee

 

Vorfahrt für Autos – Schutz der Radfahrer hat keine Priorität für Verwaltung

In der letzten Sitzung der Gemeindevertretung am 10. April legte die SPD Fraktion einen Antrag vor, mit dem die unsichere Situation für Radfahrer auf der Rennbahnallee sich endlich ändern könnte. Es gibt dort noch immer keinen sicheren Radweg.

Die Verwaltung der Gemeinde Hoppegarten soll mit der Prüfung zur Einrichtung von Angebotsstreifen/Schutzstreifen für Radfahrer auf der Rennbahnallee (beidseitig oder einseitig) beauftragt werden. Neben dem baulich getrennten Radweg stehen bei der Verkehrssicherung die Instrumente Radfahrstreifen und Angebotsstreifen/Schutzstreifen zur Auswahl. Mit der StVO-Novelle vom 01.09.2009 wurden die Beschränkungen hinsichtlich der Einsatzmöglichkeiten des Angebotsstreifen/Schutzstreifens deutlich erweitert. Insbesondere gibt es nicht mehr wie früher eine Rangfolge, nach der ein Angebotsstreifen/Schutzstreifen immer nur dann anzulegen wäre, wenn ein Radweg nicht möglich ist. Das würde unserer Gemeinde sehr nützen, um diese Situation zu verbessern.

Der Antrag wurde zerredet, das Problem wegdiskutiert, und wie der Gemeindevertretung bis dahin nicht offiziell bekannt war, hat auch die Gemeindeverwaltung inzwischen das Aufstellen diverser Halteverbotschilder und Veränderungen der Parkordnung veranlasst. Der Tenor aus der Verwaltung war, dass die Situation der Autofahrer sich durch Angebotsstreifen massiv verschlechtern würde, und dass der Verkehrsfluss als Haupterschließungsstraße nach Neuenhagen behindert würde. Zum einen stimmt es nicht und zum anderen kann die Situation der stärkeren Verkehrsteilnehmer hier wohl kaum maßgeblich sein. Auch jetzt brauchen Autos Platz um Radfahrer auf der Rennbahnallee zu überholen. Und wenn, wie die Mitarbeiterin der Verwaltung zu bedenken gab, das Parken dann komplett nicht mehr möglich wäre, dann wäre auch das eine Alternative. Der Schutz der Radfahrer geht vor.

Die SPD hat den Antrag vorerst zurückgezogen, um die veränderte Situation in der Rennbahnallee bei der Neueinbringung zu berücksichtigen. Bei näherer Betrachtung löst der inzwischen aufgebaute unglückliche Schilderwald das Sicherheitsproblem für Radfahrer, wie zu erwarten war, allerdings nicht.

Andrea Timm

21. April 2017

 

22.03.2017 in Ortsverein

Die SPD wächst wieder

 

Sie SPD in Hoppegarten wächst weiter - in diesem Jahr sind bereits drei Hoppegartner neu in die SPD eingetreten. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit! Wir haben inzwischen so viele Mitglieder wie die Stadt Strausberg und sind damit gemeinsam mit Strausberg die mitgliederstärkste Gemeinde in MOL.

In ganz Deutschland entscheiden sich immer mehr Menschen für die SPD und dafür aktiv zu werden. Sie tun es, damit Deutschland sozialer und gerechter wird und auch, damit der Rechtsruck, der durch ganz Europa geht, in Deutschland keine Chance hat. Die Niederländer haben uns hier ein gutes Beispiel gegeben. Auch Deutschland kann das!

Dies wurde in der gestrigen Sitzung des Ortsvereines der SPD-Hoppegarten sehr deutlich. Es gab Blumen und klare Worte!! 

Gern wiederhole ich das, was gestern übereinstimmend von den Mitgliedern des Ortsvereines und der SPD-Fraktion in der Gemeindevertretung versichert wurde: Wir sind für die Menschen in Hoppegarten da! Mit Rat und Tat!

Andrea Timm

22.März 2017

10.03.2017 in Ortsverein

Rote Rosen zum Frauentag

 

In bewährter Tradition haben Mitglieder des Ortsvereines der SPD in Hoppegarten am 8. März 2017 zum Internationalen Frauentag rote Rosen an Frauen und Mädchen unserer Gemeinde verteilt. Die Freude und teilweise auch die Überraschung war groß - eine kleine Geste an einem trüben und regnerischen Märztag. Als besondere Überraschung flatterte ein kleines Fähnchen mit Informationen zum Bundestagskandidaten der SPD, Stephen Ruebsam, an den Rosen. 

Und Spaß beim Verschenken kam auch auf - der Junge, der um eine Rose für seine Freundin bat, sein Kumpel, der für die Mama eine bekam, das Pärchen - sie freute sich über die Rose, er sah etwas verschämt zur Seite... die Krankenschwester, die sich bedankte, aber keine Schnittblumen mit ins Krankenhaus nehmen darf und der ausländische Mitbürger, der einen Strauß Rosen für seine Partnerin kaufen wollte und erstmals vom Internationalen Frauentag erfuhr. 

Es gibt ihn seit 1910 - Geburtshelferin Clara Zetkin - verboten im 3. Reich - lange vergessen in den alten Bundesländern - und auf dem guten Weg immer populärer zu werden - sozialdemokratisch und sozialistisch!

Andrea Timm

10.März 2017

 

15.12.2016 in Ortsverein

„Schöne Bescherung“ für Vereine in Hoppegarten

 

Die Zukunft der größten Vereine in Hoppegarten ist in Gefahr.

Eigentlich wollten wir an dieser Stelle von dem sehr erfolgreichen Ergebnis unserer Spendenaktion für Hoppegartener Vereine berichten. Gemeindevertreter der SPD und Mitglieder des Ortsvereines haben durch ihre persönliche Spende in Höhe von mindesttens einer monatlichen Aufwandsentschädigung Vereinen geholfen Finanzierungslücken zu schließen. Dies hatten wir versprochen und gehalten. Der entsprechende Antrag der SPD in der Gemeindevertretung ist zwar abgelehnt worden - aber auf die SPD konnten die Vereine dennoch zählen.

Inzwischen haben die Ereignisse sich überschlagen.

Auf Antrag der Gemeindevertreter Christian Arndt (B90/Grüne), Maurice Birnbaum (FDP), Kay Juschka (CDU), Norbert Norden, Klaus Otto (Linke), Thomas Scherler (CDU) und Wolfgang Toleikis beschloss die Gemeindevertretung Hoppegarten am 12. Dezember 2017 eine drastische Kürzung der Förderung der beiden Hoppegartener Vereine SC Dynamo Hoppegarten und FSV Blau-Weiß Mahlsdorf / Waldesruh.

Bis 2019 soll ihr Betriebskostenzuschuss schrittweise auf Null gesenkt – also eingestellt - werden. Damit sind nicht nur wichtige Investitionen in Gefahr. Für die 2500 Mitglieder fordern die Antragsteller Beitragserhöhungen, obwohl z.B. bei Blau-Weiß die Mitgliedsbeiträge erst vor kurzem im Zuge des Vereinsheimanbaus angehoben wurden. Es ist ein Schlag ins Gesicht der Kinder, der Jugendlichen, der engagierten Eltern und aller Helfer, die seit Jahren dafür sorgen, dass in einer großen Gemeinde wie Hoppegarten, in der seit Jahren keine Sporteinrichtungen mehr geschaffen wurden, überhaupt sportliche Möglichkeiten angeboten werden. Ehrenamtliches Engagement wird hier aus unerfindlichen Gründen mit Füßen getreten. Aufgebautes ist in Gefahr, und der Ruf der Gemeinde Hoppegarten wird über die Gemeindegrenzen hinweg wieder einmal Schaden nehmen.

Der Antrag stellt den traurigen Höhepunkt einer Politik dar, die sich gegen die Arbeit der Vereine in Hoppegarten richtet (wir berichteten davon). Die Erhöhung der Nutzungsgebühren für Räumlichkeiten der Gemeinde war nur ein Vorspiel. Für die Vereine wird es damit immer schwerer, ihre wichtige ehrenamtliche Arbeit zu leisten. Immer mehr Hürden werden ihnen in den Weg gestellt.

Die SPD-Fraktion distanziert sich ausdrücklich und energisch von diesem Beschluss der Gemeindevertretung. Die Entscheidung vom 12. Dezember 2016 ist unausgereift, kurzsichtig und unsozial. Wir sehen darin eine unverantwortliche Missachtung des großen Engagements beider Vereine für die Hoppegartener, insbesondere für Kinder und Jugendliche. Wir rufen alle Bürger auf, diesem Treiben Einhalt zu gebieten und sich unserem Protest anzuschließen. 

Protestieren Sie!

Schreiben Sie an den Bürgermeister!

 

SPD-Ortsverein Hoppegarten

Andrea Timm

15.12.2016

 

 

Nachtrag:

Wie wir erfahren haben, muss die für den 17. Dezember 2016 geplante Jubiläumsveranstaltung des Vereines Dynamo Hoppegarten aus finanziellen Gründen entfallen. 

15.09.2016 in Ortsverein

Wir halten Wort

 
Karin Kollecker überreicht die Spende an den Vereinsvorsitzenden

Anlässlich des Brandenburg-Tages konnte die erste Spende an einen Hoppegartener Verein überreicht werden. Der Hoppegartner Kleintierzuchtverein kann die 200 Euro gut brauchen. Die SPD in Hoppegarten setzt damit ihren eigenen Antrag, die ortsansässigen Vereine aktuell zu unterstützen, in die Tat um. Der Antrag fand in der Gemeindevertretung keine Mehrheit - das sollte uns nicht von diesem sinnvollen Vorhaben abbringen. Die Gemeindevertreter und einzelne Mitglieder des Ortsvereines spenden persönlich.

Mitglied werden!

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