Veränderungen in der SPD Fraktion

Veröffentlicht am 01.02.2018 in Kommunalpolitik

Wie bereits in der vergangenen Woche in der MOZ berichtet wurde (siehe Link unten), hat sich leider unsere Genossin Karin Kollecker entschieden, auf die Mandate als Gemeindevertreterin und als Mitglied des Ortsbeirates im Ortsteil Hönow zu verzichten.

Nachfolgend möchte ich - auch um dem überzogenen Post bei "Hoppegarten Aktuell" (fb) etwas Sachlichkeit entgegen zu setzen - den Wortlauf der Erklärung von Karin Kollecker wiedergeben. Diesbezüglich sei noch zu ergänzen, dass der Genosse Bernd Zimmermann nicht die SPD-Fraktion verlassen hat, sondern aus triftigen Gründen aus der Fraktion ausgeschlossen wurde. Ein Unterschied, der Herrn Thomas Scherler (CDU) offenbar 

 

Mandatsverzicht

Sehr geehrte Frau Kämpf, 

mit Ablauf des 31.01.2018 verzichte ich auf die Mandate als Gemeindevertreterin in der Gemeinde Hopegarten und als Mitglied des Ortsbeirates im Ortsteil Hönow.

Der Verzicht hat überwiegend persönliche Gründe. Der Zeitaufwand für die ehrenamtliche Tätigkeit neben meiner Erwerbstätigkeit hat dazu geführt, dass ich nicht mehr genug für meine Gesundheit aktiv war und auch andere Verpflichtungen vernachlässigt habe. Deshalb stelle ich die ehrenamtliche Tätigkeit ein.

Für den vollständigen Mandatsverzicht und gegen lediglich eine Reduzierung meiner ehrenamtlichen Tätigkeit habe ich mich entschieden, weil nach meinem Eindruck in der Gemeindevertretung eine sinnvolle Arbeit mit sachbezogenen Entscheidungen zum Wohle der Gemeinde derzeit nicht möglich ist.

Die teils unsachlichen Diskussionen mit Äußerungen beleidigenden Charakters von einigen Gemeindevertretern bin ich nicht läger gewillt, in meiner Freizeit zu erleben. Auch versuchen nach meiner Meinung inzwischen einige Gemeindevertreter, ihre Mandate zur Durchsetzung persönlicher Interessen zu nutzen. Das Arbeitsklima hat sich deshalb seit 2014 leider erheblich verschlechtert.

Der Hauptverwaltungsbeamte trägt mit seiner Art, Anfragen aus der Gemeindevertretung selten zeitnah und oft überhaupt nicht zu beantworten, zum schlechten Arbeitsklima in der Gemeindevertretung bei. Auch dies empfand ich zunehmend als frustrierend, zumal es dagegen praktisch keine Handhabe gibt.

Mit freundlichen Grüßen

Karin Kollecker

 

(Andrea Timm, 07.02.2018)

 

 

 

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