Sorgen einzelner Ärzte zu Finanzen und Bürokratie berechtigt

Veröffentlicht am 18.01.2006 in Gesundheit

Martina Münch (MdL)

Potsdam – Die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Dr. Martina Münch, hat Verständnis "für die Sorgen einer Reihe niedergelassener Ärzte aufgrund ihrer wirtschaftlichen Situation und der ausufernden Bürokratie." Dies sagte sie heute im Anschluss an die Sitzung des Arbeitskreises Gesundheit der SPD-Fraktion und nach Gesprächen mit niedergelassenen Ärzten. Die anstehende Gesundheitsreform müsse gewährleisten, "dass Bürokratie verringert wird und die Finanzierung ärztlicher Leistungen transparent und verlässlich gestaltet wird."

Die andauernden Proteste und Praxisschließungen würden Patienten und Mitarbeiter verunsichern. Münch: "Vor diesem Hintergrund ist es unverantwortlich, dass sich Kassenärztliche Vereinigung (KV) und Kassen bis heute nicht einigen konnten. Die Fronten zwischen sind verhärtet. Die Konflikte dürfen aber nicht auf dem Rücken der Patienten ausgetragen werden." Zugleich tritt sie dafür ein, dass die Zahl der Kassen weiter verringert wird.

Positiv wertet Münch, dass das von Gesundheitsministerin Dagmar Ziegler initiierte Programm zur Unterstützung wirtschaftlich gefährdeter Praxen "sehr gut angenommen wird." Darin werden von der Landesinvestitionsbank 2 Mio. EUR als zinslose Kredite zur Verfügung gestellt.

Der Schritt des Gesundheitsministeriums, den Haushaltsplan 2006 der Kassenärztlichen Vereinigung abzulehnen, sei richtig. Münch: "Brandenburgs Ärzte zahlen höhere Beiträge an die KV als Ärzte in anderen Bundesländern. Dieses Geld darf natürlich nur nach Recht und Gesetz ausgegeben werden."

Zugleich kündigt sie an, dass die SPD-Fraktion im Rahmen der Reihe "Treffpunkt Landtag" eine Informations-und Diskussionsveranstaltung zur ärztlichen Versorgung in Brandenburg und der wirtschaftlichen Situation der niedergelassenen Ärzte durchführen wird. Münch: "Wir stehen auf der Seite der Patienten und der Ärzte. Wir wollen helfen, dass es zu Lösungen kommt. Der jetzige Zustand ist unerträglich."

 

Homepage SPD-Unterbezirk MOL

 

Unsere Abgeordneten

 

Websozis Info-News

08.12.2019 20:16 Beschlüsse und Anträge des Bundesparteitages
weiterlesen auf https://indieneuezeit.spd.de/beschluesse/

05.12.2019 20:35 Unser Aufbruch in die neue Zeit.
Sei dabei, wenn wir auf unserem Bundesparteitag den Aufbruch in die neue Zeit gestalten. Wir übertragen vom 6. bis zum 8. Dezember live aus Berlin. JETZT INFORMIEREN

04.12.2019 21:25 Bundesparteitag in Berlin
Wir laden ein zum ordentlichen Bundesparteitag der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Unser Aufbruch in eine neue Zeit. Wir wählen eine neue Parteispitze – mitbestimmt von unseren Mitgliedern. Wir stellen die Weichen für eine moderne sozialdemokratische Politik. Wir entwickeln die Organisation unserer Partei weiter, um besser und schlagkräftiger zu werden. Unsere Gesellschaft erfährt viele Veränderungen, Umbrüche und

03.12.2019 08:36 Saskia Esken & Norbert Walter-Borjans gewinnen Mitgliederbefragung
Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans sollen die SPD in die neue Zeit führen. Das haben die Mitglieder entschieden. Die kommissarische SPD-Vorsitzende Malu Dreyer gratulierte beiden und dankte dem unterlegenen Team Klara Geywitz und Olaf Scholz. „Wir sind uns einig: wir bleiben zusammen. Wir sind eine SPD.“ Esken und Walter-Borjans kündigten an, die SPD zusammenhalten zu

03.12.2019 08:34 Bernd Westphal zu Altmaiers Industriestrategie
Steuersenkungen mit der Gießkanne führen nicht zu mehr Wirtschaftswachstum „Steuersenkungen mit der Gießkanne und ein Kappen der Sozialabgaben führen nicht zu mehr Wirtschaftswachstum“, kommentiert Bernd Westphal die heute vorgelegte Industriestrategie des Wirtschaftsministers. „Die heute vorgelegte Industriestrategie ähnelt in weiten Teilen der bereits bekannten Mittelstandsstrategie des Ministers: Steuersenkungen mit der Gießkanne und ein Kappen der Sozialabgaben führen

Ein Service von info.websozis.de

Counter

Besucher:924022
Heute:25
Online:1

Wetter-Online