Standpunkt

Umleitung - Da rollt was auf uns zu


Brücke Mühlenstraße -

Die Baugeschehen in Berlin-Friedrichshagen an zwei exponierten Standorten, welche sich schon lange anbahnten und über welches die Berliner Anwohner rechtzeitig informiert wurden, warfen natürlich auch bei den Betroffenen in Hoppegarten ihre Schatten voraus.

Rechtzeitig zur Gemeindevertretersitzung Ende vergangenen Jahres fragten wir deshalb den Bürgermeister, Karsten Knobbe, was er über die auf uns zu kommenden Baumaßnahmen wisse, und wie die Bürger informiert würden. Die ziemlich lakonische Antwort lautete so viel, wie: er wisse nichts, und so lange er nicht offiziell informiert sei, lohne das Gespräch nicht – und jetzt kommt’s – wer mehr wissen wollte, könnte sich ja selbst im Bezirksamt Treptow-Köpenick erkundigen! Gleicher Sachstand bei einer mündlichen Frage im Ausschuss für Wirtschaft, Technik und Infrastruktur Anfang des Jahres und unlängst im Bauausschuss im März 2016.

Drei Tage später war die Umleitung des Fahrzeugverkehrs wegen Brückenbaumaßnahmen der Deutschen Bahn in der Nähe der Straße hinter dem Kurpark in Friedrichshagen eingerichtet. Die Umleitung führt durch das verträumte Ravenstein, welches in den vergangenen Tagen dem Verkehr der Baufahrzeuge bereits nicht gewachsen war. Die Flut der Kleingärtner rollt erst ab April heran, die ortsansässige Gärtnerei Hirscharten hat selbst eine Umleitung beschildert, die 30er Schilder stehen nach einer Nachfrage von uns inzwischen besser, aber ein Schild fehlt noch. Wenn die entnervten Autofahrer endlich die Schotterpiste durch den Berliner Stadtforst geschafft haben, treten sie aufs Gas – dass ganz vorn mal 30 stand ist lange vergessen. Hier gehört ein Wiederholungsschild hin!

Wie die kleine – sichtlich zusammengeflickte – Erpebrücke in Ravenstein diesen Verkehr übersteht, bleibt abzuwahrten. Lt. Auskunft der Bauabt. Hoppegarten (Herr Behr) trägt sie 40 Tonnen, aber die Anbindung sei kritisch. Da nun offenbar Berlin wirklich versäumt hat Hoppegarten zu informieren, und unser Bürgermeister begründeten Anfragen von Bürgern nicht nachgeht, gibt es auch kein aktuelles Gutachten über den Ist-Zustand.

Die Umleitung kann sichtlich nicht woanders erfolgen – so viel ist klar. Mit der Situation werden alle bis Ende des Jahres leben müssen. Mit der Untätigkeit der Gemeindevertretung offenbar auch.

Die nächste Baustelle beginnt demnächst – auch hier weiß Hoppegarten von nichts – die Vollsperrung der S-Bahnbrücke in Berlin-Friedrichshagen wird viele Eilige über Münchehofe umleiten – die offizielle Umleitung ist für manche weiter.

Ortstermin mit der MOZ am 10.03. - mit "Überraschungsgast"

Artikel vom 16.03.2016

http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1466994

 

Andrea Timm

18. März 2016

 

 

Brückenleistungstest


Erpebrücke Mühlenstraße in Ravenstein

Laut Brückenbuch zugelassen bis 40 Tonnen. Aber wer weiß etwas über die zulässige Frequenz? Oder darf man diese Frage nicht stellen? Die Anwohner wissen nur, dass die Brückenanbindung zweifelhaft ist, die schon vorhandenen Stufen werden sich weiter absenken. Ein Gutachten dürfte nicht gemacht worden sein - Hoppegarten war ja nicht informiert. Inzwischen soll es einen Ortstermin gegeben haben - offiziell ist das alles jedoch nicht. Es bleiben Zweifel und das Gefühl nicht informiert zu sein.

 

Und wer informiert die Bürger?


Gegenverkehr Ravensteiner Promenade

 

Umgefahren und so sieht es dann aus


Einst Sackgasse - jetzt Durchgangsstraße bis Ende 2016

 

Waldspaziergang adé


Ausweichtaschen im Wald

Der Schotterbelag ist scharfkantig und sehr radfahrerunfreundlich - die reinste Quälerei und neue Mäntel sollte man sich schon mal bereit legen für diesen Sommer. Für Radfahrer nicht mehr zu empfehlen.

 

Polemik oder Politik

Wer jüngst die Web-Seite der Hoppegartener CDU besucht hat, wundert sich wahrscheinlich auch über die vielen schönen Dinge, die die CDU für Hoppegarten haben möchte:

- eine Bahnunterführung in Birkenstein

- ein neues Feuerwehrgerätehaus in Hönow

- eine neue Schule in Hönow

und es werden in den nächsten Tagen sicher noch weitere Forderungen kommen. Beim weiteren Blättern stößt der Leser dann auf die Einlassungen der CDU zum Haushalt der Gemeinde Hoppegarten. Inhaltlich lässt der Artikel den Leser allein, lediglich zu einem Angriff auf einen aktiven Verein in Hoppegarten und auf Moritz Felgner kann sich die CDU noch aufraffen.

Für keinen der Vorschläge bietet die CDU seriöse Finanzierungsvorschläge an. Vielmehr ergeht sie sich in unsinnigen Sperrvermerken, die Haushaltsmittel in Höhe von ca. 500 T€ blockieren wohingegen die Forderungen der CDU, soweit sie den Gemeinehaushalt betreffen, diesen mit ca. 1.500 T€ belasten.

Bei der "S-Bahn-Unterführung" in Birkenstein soll sich - ja wer eigentlich? - für einen zügigen Bau einsetzten. Viellecht wäre es an dieser Stelle hilfreich, wenn sich die CDU Hoppegarten and den Bundestagsabgeordneten für unseren Wahlkreis oder den Bundesverkehrsminister wendeten, die beide der CDU bzw einer befreundeten Partei angehören. Aber das macht ja nicht soviel Aufhebens.

Wir meinen solcherlei Polemik ist kein Ersatz für Politik und denken, die CDU sollte im Interesse der Bürger Hoppegartens wieder zu ratonaler Sachpolitk zurückkehren.

Herbert Oelke

2014

 

 

Unsere Abgeordneten

 

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